Ja zur Chance Rosengarten!

Gesamtlösung Rosengartentram & Rosengartentunnel

Seit 45 Jahren zerschneidet die Rosengartenstrasse das Stadtquartier Wipkingen. Täglich staut sich der Berufsverkehr auf dieser wichtigen kantonalen Achse in die Stadt hinein und aus der Stadt hinaus. Immer drängender wird auch die Entlastung des Tramknotens am Hauptbahnhof. Eine Tramtangente zwischen Zürich-Nord und Albisrieden ist überfällig. Es ist Zeit zu handeln!

Wichtige Verkehrsachse - fit machen für die Zukunft

Die Rosengartenachse ist für den Lebens- und Wirtschaftsraum Zürich von grosser Bedeutung – aufgrund ihrer zentralen Lage im Strassennetz, aber auch, weil sich in ihrem Einzugsgebiet viele Wohnungen und Arbeitsplätze befinden. Sie verbindet die wichtigen Arbeitsplatzgebiete und Wirtschaftsräume in Zürich-Nord, Zürich-West und den umliegenden Gemeinden. Mit dem Projekt wird diese wichtige Verbindung für die Zukunft fit gemacht.

Überzeugendes Miteinander von Schiene und Strasse

Im Gesamtprojekt Rosengartentram & Rosengartentunnel wird durch den Bau des Strassentunnels der Weg frei für den oberirdischen Ausbau der Kapazität des öffentlichen Verkehrs sowie für den Fuss- und Veloverkehr. Tram und Tunnel sind dabei funktional und bautechnisch untrennbar miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt. Dies um den Mobilitätsbedürfnissen der Zukunft gerecht zu werden und die Verkehrssituation auf der Rosengartenachse nachhaltig zu verbessern.

Ausbau Tram-Netz zur Sicherung der Mobilität

Das Rosengartentram schafft eine neue, durchgehende Verbindung zwischen Albisriederplatz und Milchbuck. Es entstehen rund 3,1 Kilometer Neubaustrecke, die das 2017 eröffnete Tram Hardbrücke ergänzen.

 

Dank zwei neuen Tramlinien erhalten die Fahrgäste attraktive, umsteigefreie Reisemöglichkeiten zwischen den wichtigen Wohn- und Arbeitsgebieten in Zürichs Norden und Westen bzw. Süden.
Das Rosengartentram schafft bedeutende zusätzliche Kapazitäten und kann das erwartete Mobilitätswachstum auf absehbare Zeit aufnehmen. Es entlastet zudem die stark ausgelasteten ÖV-Knoten um den Hauptbahnhof.

Lebensqualität steigern

Das bald 50-jährige Provisorium an der Rosengartenachse zerschneidet den Lebensraum tausender Menschen. Das Gesamtprojekt Rosengartentram und Rosengartentunnel bietet die Chance, die getrennten Quartierteile wieder miteinander zu verbinden. Der Tunnel bringt nicht mehr Verkehr, sondern wickelt diesen flüssig und siedlungsverträglich ab. Regierungs- und Stadtrat haben sich auf eine verbindliche Verkehrsobergrenze von 56‘000 Fahrzeugen pro Tag verständigt, was der heutigen Verkehrsmenge entspricht.

 

Es werden neue identitätsstiftende Plätze, attraktive Strassenräume und ein lebendiges Stadtbild entstehen. Durch den Bau des Tunnels und den Ausbau des Tramnetzes wird der oberirdische Verkehr massiv reduziert werden. Flankierende Massnahmen verhindern, dass der Verkehr in die Quartiere ausweicht. Die Belastung der Bevölkerung durch Abgas- und Lärmemissionen wird verringert und die Lebensqualität in den umliegenden Gebieten erhöht.

Die Finanzierung des Gesamtprojektes ist sichergestellt

Die Gesamtkosten für das Projekt Rosengartentram & Rosengartentunnel liegen bei rund 1‘148 Mio. Franken (inkl. Reserve), wovon der Kanton Zürich rund 1‘100 Mio. Franken finanziert. Die Kosten für die Stadt Zürich betragen 48 Mio. Franken. Zudem trägt sie die Kosten für Massnahmen zur Aufwertung und Umgestaltung von Strassen und Plätzen über das eigentliche Projekt hinaus. Das Projekt ist im Agglomerationsprogramm des Bundes eingestellt. Dieser hat sich bei ähnlichen Projekten mit rund 30 – 40% an den Kantonskosten beteiligt.

 

Das Gesamtprojekt ist bereits vorfinanziert. Rund ein Viertel der Kosten trägt voraussichtlich der Verkehrsfonds, der Rest wird durch den Strassenfonds finanziert. In beiden Fonds ist genügend Geld vorhanden für die Umsetzung dieses und aller geplanten weiteren Projekte im Kanton.


Seit Jahrzehnten wird um eine Lösung an diesem neuralgischen Engpass gerungen.
Packen wir die Chance! Ja zu Rosengartentram & Rosengartentunnel!